30 Jahre Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn

Erstellt am 2. March 2017 von

Was haben die Kanzlerin, Django Reinhardt, Johannes Lafer und Ronaldinho gemeinsam? Alle vier sind, ebenso wie der Großherzog von Luxemburg, Horst Eckel, Klaus Töpfer, Julia Klöckner und viele mehr, Freunde des „Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn“ in Bendorf-Sayn. Die Reihe der prominenten Gäste lässt sich beliebig fortsetzen mit Bundespräsident Herzog und Familie, mit Maharadscha Brijraj sowie vielen Prinzen und Prinzessinnen, Schauspielerinnen und Schauspielern, Botschaftern aller Herren Länder usw. Sie alle und Jahr für Jahr Tausende weiterer Besucher sind begeistert von dem kleinen Paradies, das zwischen den Ballungszentren um Köln und Frankfurt liegt und sich seit 30 Jahren als Publikumsmagnet erwiesen hat.

Es ist das Märchen von Tausend und einem Schmetterling, das alle so begeistert. Zwei Glaspavillons sind das Zuhause von vielen hundert tropischen Schmetterlingen. Sie fliegen frei durch eine Landschaft von Hibiskus und Palmen, Orchideen und Wandelröschen oder über einen kleinen Teich, in dem sich riesige Koi-Karpfen tummeln. Schläfrige Schildkröten genießen die Sonne am Ufer und im Gebüsch hört man das Piepsen der nur hummelgroßen Zwergwachtelküken. Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, die Gründerin des Gartens der Schmetterlinge möchte, dass Besucher die Natur hautnah erleben können. „Wir dürfen, ja, wir sollen die Natur nutzen, aber wir müssen sie auch schützen. Sie kommt jedoch im Leben vieler Menschen nur noch am Rande vor. Wir rasen durch die Natur, ob mit dem Zug und dem Auto, oder auch langsamer als Biker oder Jogger, aber wir nehmen uns keine Zeit, die kleinen Wunder der Natur zu beobachten und die Zusammenhänge in der Natur zu verstehen. Und man kann nur schützen was man kennt und liebt.“

Der Garten der Schmetterlinge ist u.a. als „Außerschulischer Lernort“ anerkannt, Biologinnen erläutern in Einführungen, was es alles zu sehen gibt, und durch zahlreiche Hinweise erfährt der Besucher, welche spezielle Futterpflanze die Raupe des Blauen Morpho braucht, wie lange es dauert, bis ein frisch geschlüpfter Schmetterling flugfähig ist oder dass die Pfeilgiftfrösche im Schmetterlingshaus nicht giftig sind.

Zum Jubiläum zeigt eine Ausstellung bis Anfang April allerlei Wissenswertes und Amüsantes rund um die 30 jährige Geschichte dieses Kleinods.

In diesem Jahr wird der Garten der Schmetterlinge wieder bis Anfang Dezember täglich geöffnet sein. Das Jubiläums-Maskottchen „Walter der Falter“, auch „Sayni“ genannt, freut sich darauf, viele Gäste aus Nah und Fern begrüßen zu dürfen.

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Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn freut sich über den Start der Saison 2017 im Garten der Schmetterlinge.

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Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn feierten mit vielen Gästen das 30 jährige Bestehen des Garten der Schmetterlinge. Bei der Feier am Veilchen Dienstag durften der Sayner Karnevals-Ehrenpräsident Rolf Barthel, Funken und Fünkchen, die deutsche Schmetterlingskönigin natürlich nicht fehlen.

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Blauer Morpho auf Hibiskus Blüte. Diese Schmetterlinge (Blauer Morpho) sind die Lieblinge unserer Gäste. Sie sehen ihn einmal mit geöffneten Flügeln und einmal mit geschlossen. Er hat eine Flügelspanne von etwa 15 cm, seine Heimat ist Mittel- und Süd Amerika. Wir zeigen im Garten immer “Das Märchen von 1001 Schmetterling” also um die 1000 Schmetterlinge aus allen tropischen Regionen der Welt. Wöchentlich erhalten wir um die 300 Puppen von unseren Züchtern weltweit, die durch die Schmetterlingszucht den Lebensunterhalt für ihre Familien verdienen. Den Blauen Morpho erhalten wir aus Costa Rica.

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Das Maskottchen zum 30. Geburtstag: Sayni, mit Vornamen Walter, der Falter, entworfen von dem österreichischen Architekten und Künstler Felix Heinrich.