Fürstin Marianne zu Osterbesuch in Sayn eingetroffen

Erstellt am 6. April 2012 von

Traditionell besucht Fürstin Marianne zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, die Mutter von Fürst Alexander, über die Ostertage ihre alte Heimat Sayn. Auch in diesem Jahr zog es die 92-jährige Österreicherin wieder an den Stammsitz der Familie. Die leidenschaftliche Fotografin freut sich auf die gemeinsamen Tage im Kreise ihrer Lieben. Ganz besonders freut sich Fürstin Marianne darauf, mit der Familie die Spezialitäten der Küche des Schlossrestaurants „SaynerZeit“, das seit März unter neuer Leitung steht, zu probieren. Von Ostern bis Muttertag kann man im Garten der Schmetterlinge darüber hinaus einen „Traum in Weiß“ erleben. Unzählige weiße Baumnymphen bevölkern den Schmetterlingsgarten ab dem Osterwochenende: „Selbstverständlich wird meine Schwiegermutter sich dieses Schauspiel nicht entgehen lassen!“, freut sich Fürstin Gabriela.

Fürstin Marianne wurde 1919 in Salzburg als ältestes von neun Kindern des Freiherrn Friedrich von Mayr-Melnhof und seiner Gattin Maria Anna, einer Gräfin von Meran, geboren.  Die Fürstin ist eine Ur-Ur-Ur-Ur-Enkelin von Kaiserin Maria Theresia von Österreich. Heute ist Fürstin Marianne vor allem für ihre Arbeit als Gesellschaftsfotografin bekannt. Bereits mit neun Jahren hat sie die ersten Fotos gemacht. Nach Schulbesuch und Matura 1938 besuchte sie die Münchner Blocherer-Kunstschule. Im Frühjahr 1942 heiratete sie Prinz Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, der 1958 seinem Onkel Stanislaus als sechster Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn nachfolgte. Nach dessen Tod im Jahr 1962 übernahm ihr Sohn Alexander das Sayner Erbe und Fürstin Marianne kehrte in ihre österreichische Heimat zurück.