Weihnachtskrippen und Schmetterlinge

Erstellt am 14. November 2017 von

Über 50 Krippen sind im Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn ab dem 12. November bis zum Saisonende am 1. Adventssonntag, dem 3. Dezember 2017 zu sehen. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf Darstellungen aus Lateinamerika – passend zu dem „Blauen Wunder“, der gleichzeitigen Präsentation lebender südamerikanischer Himmelsfalter (Morpho peleides) im Schmetterlingsgarten.

Krippen gehören für uns zum Weihnachtsfest genauso wie der Christbaum. Zur Einstimmung auf die vorweihnachtliche Zeit zeigt der Garten der Schmetterlinge ab dem 12. November, passend zu den prächtigen Blauen Morphos und anderen Schmetterlingen aus Mittel- und Südamerika, mehrere  exotisch anmutende Weihnachtsszenen lateinamerikanischen Ursprungs. Sie sind aus Teig, Ton, Papier, Wachs, Holz, Metall oder aus einer Mischung aus Kartoffeln und Gips gefertigt – die Schöpfer der Krippenszenen haben mit ihrer Kunst kleine Welten geschaffen, die das Herz berühren. Auch wenn die Tradition des Krippenbaus in Lateinamerika von den Europäern übernommen wurde, sieht man, dass viele neben einer tiefen Frömmigkeit die indigenen Kulte widerspiegeln, die vor allem im Leben der Ureinwohner tief verwurzelt sind. Besteht bei uns eine Krippe meist aus der Hl. Familie im Stall mit Ochs und Esel sowie Hirten mit ihren Schafen, wachen bei den lateinamerikanischen Szenen auch ornamental gestaltete Figuren wie zum Beispiel ein Puma, eine Schildkröte und ein Vogel über das neugeborene Kind. Der Puma steht hier für Stärke, die Schildkröte gilt als Festessen, der Vogel symbolisiert die Verbindung zum Himmlischen.

Öffnungszeiten bis 3. Dezember täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr

Informationen
Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn
Tel.: 02622 15478
schmetterlinge@sayn.de